18.02.2015 | Virale Effekte

Mundpropaganda in Zeiten des Internets

Mit 140 Zeichen lässt sich die Welt verändern. Zumindest die eigene – wenn nämlich der Tweet überraschend zum viralen Supererfolg wird.


Das passierte auch der Schülerin Naina. Sie empfand viele Inhalte ihrer Schulbildung als praxisfern und schrieb, sie könne zwar ein Gedicht in vier Sprachen analysieren, aber keine Steuererklärung schreiben. Ihr Tweet wurde in allen sozialen Netzwerken geteilt und die Diskussion fand ihren Weg auch in die etablierten Medien. Der Kommunikationswissenschaftler Dr. Jan-Hinrik Schmidt vom Hans-Bredow-Institut in Hamburg erklärt im Interview das Netzphänomen des viralen Effekts.