16.04.2015 | Kinder und Medien: Die KIM-Studie 2014

Wer macht was wann wie lange?

Kinder nutzen das Internet immer häufiger. Das ergab die aktuelle, vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (mpfs) durchgeführte KIM-Studie.


Von den 63 Prozent der sechs bis 13-Jährigen, die im Internet surfen, tun das mittlerweile 40 Prozent (fast) täglich, zwei Jahre zuvor waren es 36 Prozent. 44 Prozent der Gruppe sind immerhin ein- oder mehrmals pro Woche online unterwegs. Das Internet ist dabei kein erziehungsfreier Raum: 80 Prozent der Eltern haben Absprachen mit ihren Kindern getroffen, welche Seiten sie besuchen und auch mit dem Smartphone nutzen dürfen. Im Gegensatz dazu gibt es bei der Nutzungsdauer des Mobiltelefons kaum Vorgaben. Eltern beklagen zwar, dass ihre Kinder zu viel Zeit mit dem ständigen Begleiter verbringen, schätzen aber den Vorteil der permanenten Erreichbarkeit. In den Schulen setzt sich die kindliche PC- und Internetnutzung nur selten fort: 30 Prozent der befragten Kinder nutzen zwar Laptop oder Computer im Unterricht, aber selten. Beliebtestes Medium bei den sechs bis 13-Jährigen ist und bleibt allerdings das Fernsehen: 79 Prozent sitzen vor der Flimmerkiste. Für die repräsentative KIM-Studie wurden über 1000 Kinder und ihre Eltern befragt.