Hört uns mal zu!

"Ich würde erstmal gucken, was da erlaubt ist."

Gabriel, 8 Jahre, sucht manchmal Sachen bei Google

Foto: Achim Multhaupt

Kinderschutz fürs Handy braucht man, weil sich manche Leute ins Handy hacken und irgendwelche Sachen da machen. Oder weil man einen Virus bekommen kann. Mein Handy hab ich zu meinem achten Geburtstag bekommen. Kinderschutz ist auf dem Handy nicht drauf und auf dem Laptop von meinem Bruder auch nicht. Mein Bruder ist zwölf, er hat mir auch gezeigt, wie man sich coole Spiele aufs Handy lädt. Weil er älter ist als ich, darf er auch Spiele spielen, die ein bisschen mit mehr Gewalt sind. Weil er das schon mehr kapiert.

Manchmal geh ich auf Google, um das Fernsehprogramm anzugucken. Oder wenn wir mit der Schule einen Ausflug machen, dann guck ich auf Google, was da ist. Aber meistens schaue ich mir die YouTuber Julien Bam und Leon Machére an, die find ich lustig. Bei einem Kinderschutz würde ich erst mal gucken, was da erlaubt ist und was nicht. Und wenn es zu doof ist, würde ich es nicht runterladen. Oder wenn das Handy einfach ausgeht nach einer bestimmten Zeit, finde ich das auch ein bisschen doof. Denn wenn man gerade in einer Runde ist, dann kann man die ja gar nicht zu Ende spielen. So kann ich ja meinen Eltern sagen: „Eine Runde noch, dann mach ich aus.“ Ich will aber auch gar nicht so lange am Handy spielen, denn wenn man zu viel spielt, kriegt man viereckige Augen und man wird dumm. Vor allem kriegt man Kopfschmerzen


Dieser Artikel stammt aus dem scout-Heft 2/2017: "Kinder im Netz schützen!"

Hinterlassen Sie einen Kommentar:

Ihre E-Mail-Adresse ist niemals öffentlich sichtbar.

Bitte addieren Sie 4 und 3.